Kleidung im Mittelalter – Materialkunde

27. Mai 2012
Von

Kleidung im Mittelalter

In der Regel benutzte man für die Stoffherstellung Lein/Flachs, Hanf und Wolle. Die Kleidung des Adels wurde ebenfalls aus diesen Materialien gefertigt.

Die am meisten verbreiteten Stoffe waren aus Lein/Flachs und Hanf. Sie wurden hauptsächlich für leichte Gewänder und Untergewänder verwendet.

Schafwolle war der Universalstoff für die Übergewänder. Am besten eignen sich gelodete Stoffe.

Leinen

Leinen (Quelle: http://www.publicdomainpictures.net)

Nur die Reichsten konnten sich Seide und Brokat leisten, die aus dem Orient importiert wurden. Dadurch waren sie sehr teuer.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde Baumwolle auch als Mischgewebe mit Leinen (Barchent) verarbeitet.

Erstmals zum 14. Jahrhundert hin wurde Samt verwendet.

Ein Zeichen der ”arbeitenden Klasse” war Arbeitskleidung aus Leder. Das Leder fand hauptsächlich für Taschen, Gürtel und Schuhe Verwendung. Schwarzes Leder gab es im Mittelalter nicht, da die Färbetechnik unbekannt war.

© Cat-Town

Weber

Weber um 1425 Nürnberger Hausbücher - Amb. 317.2° Folio 4 verso (Mendel I) - Quelle: http://www.nuernberger-hausbuecher.de

 

Tags: , ,

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *