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	<title>Kommentare zu: Erchanger II., Herzog von Schwaben</title>
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	<description>Wissenswertes, Geschichten, Termine und vieles mehr</description>
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		<title>Von: Amhara zu Agora</title>
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		<dc:creator>Amhara zu Agora</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 07:14:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für diese profunde Korrektur und ausführliche Ergänzung!
Amhara zu Agorá]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diese profunde Korrektur und ausführliche Ergänzung!<br />
Amhara zu Agorá</p>
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		<title>Von: Monika Medel</title>
		<link>http://mittelaltergazette.de/7310/wissenswertes/erchanger-ii-herzog-von-schwaben/#comment-11180</link>
		<dc:creator>Monika Medel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 12:51:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Weilheimer Historiker Rolf Götz hat sich eingehend mit der Thematik befasst.Er kommt zu dem Schluss, dass die Hinrichtung der beiden in Aldingen bei Spaichingen stattfand, und dass sie auch dort in der Nähe bestattet wurden. Die Skelette in der Wannweiler Johanneskirche wurden vom dortigen Pfarrer Caspert 1882 als die Gebeine der Pfalzgrafen interpretiert, was auch vielfach übernommen wurde, sich jedoch als haltlos erwiesen hat. Siehe auch Rolf Götz in &quot;Aus Südwestdeutscher Geschichte&quot; Kohlhammer 1994, Seite 58ff. Seine Schlussfolgerungen wurden allgemein anerkannt, auch in Wannweil, bei Führungen in der dortigen Kirche werden die &quot;Kammerboten&quot; nicht mehr erwähnt.
Bertholds Sohn Adalbert von Marchthal hatte den Familienbesitz wieder inne, als einzige schwäbische Große hielten er und Bischof Ulrich von Augsburg zu Otto I. beim gegen diesen gerichteten Aufstand und er fiel bei der Schlacht von Schwabmünchen. Sein Sohn Berthold stiftete sehr viel Besitz an Klöster, wie es in solchem Umfang nur bei kinderlosen Adligen der Fall war. Die Tochter Judith von Marchtal wurde als Frau Konrads I. von Schwaben Mutter von  Herzog Hermann II. Dieser ließ das heruntergekommene Hauskloster Marchthal beim alten Familiensitz &quot;Alte Burg&quot; neu gründen und erbaute dort auch ein &quot;castellum&quot;. Die übrigen, immer noch umfangreichen Güter der Familie finden sich kurz darauf im Besitz der späteren Zähringer bzw. Steußlinger. Historiker gehen davon aus, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht nur um Nachfolger, sondern auch Nachkommen der Familie handelt (z.B. A.Uhrle in seiner Dissertation 1960), wenn auch irgendwie in der weiblichen Linie. Es kommt insbesonders bei den Steußlingern zu vielen Verzweigungen, die Linien sterben nach und nach aus, aber das Haus Baden blüht immer noch.
Mit freundlichem Gruß
Monika Medel]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weilheimer Historiker Rolf Götz hat sich eingehend mit der Thematik befasst.Er kommt zu dem Schluss, dass die Hinrichtung der beiden in Aldingen bei Spaichingen stattfand, und dass sie auch dort in der Nähe bestattet wurden. Die Skelette in der Wannweiler Johanneskirche wurden vom dortigen Pfarrer Caspert 1882 als die Gebeine der Pfalzgrafen interpretiert, was auch vielfach übernommen wurde, sich jedoch als haltlos erwiesen hat. Siehe auch Rolf Götz in &#8220;Aus Südwestdeutscher Geschichte&#8221; Kohlhammer 1994, Seite 58ff. Seine Schlussfolgerungen wurden allgemein anerkannt, auch in Wannweil, bei Führungen in der dortigen Kirche werden die &#8220;Kammerboten&#8221; nicht mehr erwähnt.<br />
Bertholds Sohn Adalbert von Marchthal hatte den Familienbesitz wieder inne, als einzige schwäbische Große hielten er und Bischof Ulrich von Augsburg zu Otto I. beim gegen diesen gerichteten Aufstand und er fiel bei der Schlacht von Schwabmünchen. Sein Sohn Berthold stiftete sehr viel Besitz an Klöster, wie es in solchem Umfang nur bei kinderlosen Adligen der Fall war. Die Tochter Judith von Marchtal wurde als Frau Konrads I. von Schwaben Mutter von  Herzog Hermann II. Dieser ließ das heruntergekommene Hauskloster Marchthal beim alten Familiensitz &#8220;Alte Burg&#8221; neu gründen und erbaute dort auch ein &#8220;castellum&#8221;. Die übrigen, immer noch umfangreichen Güter der Familie finden sich kurz darauf im Besitz der späteren Zähringer bzw. Steußlinger. Historiker gehen davon aus, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht nur um Nachfolger, sondern auch Nachkommen der Familie handelt (z.B. A.Uhrle in seiner Dissertation 1960), wenn auch irgendwie in der weiblichen Linie. Es kommt insbesonders bei den Steußlingern zu vielen Verzweigungen, die Linien sterben nach und nach aus, aber das Haus Baden blüht immer noch.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Monika Medel</p>
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